CNC Fräser – Bruttoeinkommen eines gelernten und auszubildenden Drehers

Für den CNC Fräser steht natürlich sein Monatsgehalt sowie vor allem das Nettogehalt im Mittelpunkt, wenn er sich zu einer Ausbildung oder später einer Anstellung entscheidet. Ein Lohnvergleich kann das Einkommen in Baden-Württemberg wie zum Beispiel Stuttgart im Verhältnis zum Bruttogehalt in Bayern wie z. B. in München betrachten. Der Gehaltsvergleich kann die Vergütung in Hamburg, Thüringen oder NRW ermitteln. So wird mancher Dreher feststellen, in welcher Region er besonders viel verdient.

Das Gehalt eines CNC-Fräsers in Österreich oder in der Schweiz ist bei der Bezahlung vom Bruttolohn her kaum zum Entgelt in Deutschland vergleichbar. Das Durchschnittsgehalt bleibt unterschiedlich, auch die Besteuerung ist abweichend. Deshalb soll der Blick in die Gehaltstabelle keinesfalls davon abhängig gemacht werden, wie das Festeinkommen in den Nachbarländern aussieht. In Deutschland darf die Fachkraft dagegen sehr wohl vergleichen. Sie wird sich fragen: Was verdienen Zerspanungsmechaniker? Eine ausgelernte Kraft möchte prüfen, was ein Programmierer netto verdient. Selbstverständlich soll er den Brutto Verdienst eines Fräsers vergleichen sowie überdenken, ob er sich auf Grund von attraktiven Verdienstmöglichkeiten selbständig machen will. Dazu muss der Fachmann die Tarife in ihrer Branche kennen. Er soll den IG Metall Tarif Stundenlohn je nach Ausbildungsklasse kennen. Das heißt, der Tariflohn für ausgebildete Fachkräfte und Meister ist anzusehen. Die Tariflöhne sind festgelegt, deshalb sollte ein tariflicher Stundenlohn allen Mitarbeitern der Branche gelten. Dies gilt, wenn der Tarifvertrag ein Kollektivvertrag ist. Dieser sollte das Lehrlingsgehalt festlegen, auch das Einstiegsgehalt muss klar definiert sein.

So viel Geld verdienen Dreher und Fräser

Wer mit seiner Gehaltsvorstellung nicht die gewünschten Stundenlöhne erzielt, muss über Alternativen nachdenken. Ob eine Umschulung zum Dreher in Frage kommt, ist abzuwägen. Vielleicht sind die Gehälter bei der Bundeswehr attraktiver, weil gute Fachkräfte in ihren Jobs gutes Geld verdienen können. Manchmal steht eine Entscheidung im Raum, sich zwecks höherem Jahresgehalt als Meister selbstständig machen zu wollen. Die Möglichkeiten sind beim Blick auf die Löhne für Helfer, auf die eigene Lohngruppe und auf die Lohntabelle im Betrieb zu prüfen. Bringt aber die Lohnarbeit mit einer Lohnfertigung nicht das gewünschte Ergebnis, weil ein Tarifvertrag für Fräser weniger zur Anwendung kommt oder weil die Tariflohntabelle nicht einen Mindestlohn für das vernünftige Überleben gewährleistet, soll die Arbeitskraft handeln. Interessant erscheint dann seine Frage, ob sein Lohn von einem Stundensatz abhängt, welchen der Arbeitgeber vorgibt. Kalkuliert die Firma mit einer Maschinenstunde und mit einem Maschinenstundensatz, mit einer AFA oder mit einer ERA Eingruppierung je nach Umfeld, dürfte ein Wechsel des Unternehmens interessant sein. Eine ERA Einstufung bleibt je nach Umkreis unterschiedlich. Selbst ein durchschnittlicher Stundenlohn für Angestellte könnte so vom Gebiet variieren. Zwar ist zu beachten, dass das Durchschnittseinkommen sich nach einer Tariftabelle richtet, welche wiederum den Durchschnittslohn pro Gegend und pro Mitarbeiter ergibt, doch ein Standortwechsel mag eine Option sein. So kann manche Fachkraft durch einen Umzug ihren Durchschnittsverdienst so erhöhen, dass ein lebenswertes Leben möglich ist, obwohl statt einem Spitzenverdienst nur ein Durchschnittsstundenlohn gewährt wird.